Julia und Andi bauen sich ein Haus in Isen. Hier erfahrt ihr alles rund um unser Projekt.
Freitag, 3. Oktober 2014
Fliesenkrise Teil 593
Freitag, 26. September 2014
Wo zum Henker...?! aka Fliesenkrise - Teil 3
Da mir nicht bekannt war, dass das Packerl eingetroffen wäre, habe ich mal spaßeshalber den Sendungsverfolgungslink genutzt. Und siehe da, da steht: Sendung zugestellt. Kurzer Moment der Erleichterung, bevor dann die gesunde Skepsis einen Wortbeitrag zuliefert: "Ja, aber wo ist es denn dann?!", denn weder in Isen noch in unserem Übergangsdomizil haben wir ein Hermes-Paket erhalten. Einen ersten Hinweis habe ich aber bereits aus der Sendungsverfolgung erhalten, denn dort steht die Postleitzahl des Empfängers, hier mit 80992 angegeben. Nun können eigentlich nur die besten Freunde oder Paketverschicker wissen, dass das die Postleitzahl unserer alten Wohnung ist, aus der wir bekanntlich im Januar bereits ausgezogen sind. Witzig, denn die Fliesen haben wir ja erst viel später bestellt und ganz sicher nicht in unsere alte Wohnung. Also, was tut man? Bei Hermes anrufen, genau. Ich rufe also, nur halb in Aufregung, bei Hermes an und frage nach, bei wem zur Hölle das Paket denn abgegeben worden sei. Die Tante am Telefon (übrigens sehr freundlich und bemüht, aber anscheinend eher wenig mit der Materie vertraut) meinte "beim Originalempfänger". Das wär dann ja ich. "Witzig", sage ich, "denn ich wohne dort seit Januar nicht mehr und habe weder Klingelschild noch andere Personen meinen Namens dort zurückgelassen". Ratlosigkeit überkommt die gute Dame am Hermes-Service-Telefon. "Mhhh, na dann müssen wa jetzt n Klärfall machen. Watt andere fällt mir da oooch nich ein, wa?!" schallt es mir in wunderbarstem berlinerisch entgegen. Meine Frage, wie lang denn so eine Klärung in der Regel dauert, beantwortet sie mit niederschmetternden 5 Tagen bis ne Woche. Aaaaaaaaaaber der Fliesenleger soll doch Montag schon komplett fertig sein mit allem?! Gnah, Paniklevel steigt, denn "Ja, da kann ick ihnen ooooch nich helfen, wa. Dit tut mir jetz janz schrecklisch leeeid." lautet der Befund der bemühten Service-Lady.
So, was macht man nu?! Guter Rat ist ja bekanntlich ab und an recht teuer. Aaaaaaaber, Krisenmanagerin Julia hat eine Idee: Der Hausmeister. Der Hausi der alten Wohnanlage war nämlich eigentlich ne coole Socke. Muss ja, der hat nämlich auch 2 Perserkatzen. Den ruf ich mal gschwind an, vielleicht hat der ja zuuuuufällig das Paket angenommen, auch wenn er mir ganz und gar nicht ähnlich sieht. Kann man ja mal verwechseln als Hermes-Fahrer. Schwupp die Wupp, nööööö, er hat die nicht. Das Paniklevel steigt wieder. Aber er weiß, dass ne Nachbarin letztens n Paket für uns angenommen hat, er geht mal eben zu ihr und fragt. Und siehe da, sie war sogar zuhause (ein Hoch auf die Rentner!) und hat das Paket noch. Seit ner Woche. Und sagt nix und macht auch nix damit. In diesem Fall sei dem Himmel gedankt dafür, dass manche Menschen ein gewisses Phlegma aufbauen, was ca. 20 kg schwere und 1 Meter-Durchmesser-Pakete ihrer Nachbarn angeht. Nun kann ich also heute das Paket "beim Original-Empfänger" abholen. YAY! Der Fliesenleger kann wie geplant morgen mit dem Verlegen beginnen - YAY!
Ach so, hier nochmal ein Bild unserer Fliesen direkt aus der Manufaktur. Hoffentlich erfüllt es euch genauso mit Vorfreude, wie das dann am Boden aussieht, wie mich!
Folks, das war hoffentlich die letzte zu berichtende Fliesenkrise! But - as always - stay tuned for more!
Dienstag, 23. September 2014
Strom ist nicht selbstverständlich! Den muss man sich erarbeiten...
Bei uuuuuuuns nimmt das Ganze durchaus humoristische Züge an. Ich fang mal vorne an:
Ursprünglich wollten wir die Elektrik ja von Baufritz machen lassen, es gab sogar schon einen Elektriker, der den Antrag für den Stromanschluss fertig gemacht hat. Dann mussten wir das Elektrogewerk leider selbst vergeben, weil wir die Heizung selbst machen mussten. Leider bietet Baufritz (warum auch immer) folgende 3 Gewerke nur zusammen an: Sanitär, Elektro, Heizung. Deswegen haben wir uns also einen lokalen Elektriker gesucht, die Firma Vizthum, mit der wir bislang auch super zufrieden sind. Allerdings ist darüber der Antrag für den Neuanschluss irgendwie verschütt gegangen, die KWH (Kraftwerke Haag) sagt, sie haben ihn niemals erhalten. Die Info habe ich natürlich nur auf mehrfache Nachfrage erhalten. Na gut, Gott sei Dank rechtzeitig gemerkt. Wir haben also den Antrag schnellstmöglich noch einmal gestellt und gewartet. Und gewartet. Und gewartet. Und nachgefragt, wieder und wieder. Irgendwann war mal jemand von denen vor Ort und hat sich die Situation vor Ort mal angeschaut. Soweit, so gut. Bis wir dann mal ein Angebot hatten, hat es Wochen gedauert. Jetzt muss man dazu wissen, dass unsere Bodenplattenfirma schon Leerrohre gezogen hat von unserem Technikraum bis - ursprünglich zumindest geplant - direkt vor den Stromverteilerkasten. Allerdings hat derjenige, der von den KWH vor Ort war, gesagt er solle die Leerrohre doch bitte nur vors Haus legen und nicht bis zum Verteilerkasten. Warum auch immer. Das hat die HuMa (Bodenplattenfirma) so ausgeführt - aber irgendwie auch vergessen, uns das zu sagen. Wir sind also davon ausgegangen, dass das benötigte Rohr schon dort liegt, wo es hin soll und also nur noch das Kabel durchgezogen werden muss - easy job also. Daraufhin haben wir unsere Einfahrt pflastern lassen, wie der aufmerksame Leser sicher mitbekommen hat. Nun kam just in dem Moment, wo die Einfahrt gepflastert war, die KWH mal in die Gänge und hat uns das benötigte Angebot geschickt und auch gleich mitgeteilt, dass die gesamte gepflasterte Einfahrt wieder aufgerissen werden muss. Ja nee, is klar. Es gehört schon durchaus ein wenig Mut dazu, einer hochschwangeren Frau so eine Nachricht am Telefon zu überbringen, das musste der Mitarbeiter der KWH dann auch ganz fix einsehen. Kurzerhand habe ich in Krisenbewältigungsmodus umgeschaltet und innerhalb von wenigen Stunden ein Treffen zwischen Pflasterverlegemenschen (Schmid Tiefbau), Bodenplattenfirma (HuMa) und Aufreißer (KWH) organisiert. Da standen wir nun auf der wunderbar gepflasterten Einfahrt, die Schwangere stinkwütend, die anderen eifrig darauf bedacht, nicht Schuld zu sein. Im Falle des Pflasterverlegers kann ich uneingeschränkt sagen: Der war's nicht. Die anderen beiden haben sich munter gegenseitig belastet, was uns auch nicht wirklich weiter half. Aber wie kommt man aus so einem Dilemma wieder heraus? Die Rohre endeten direkt neben dem Pflaster und mussten ca. 12 Meter weiter verlegt werden, zum Stromverteilerkasten. Das Aufreißen des Pflasters habe ich mal spontan als Möglichkeit ausgeschlossen. So weit kommt's noch. Und nu?! Da waren sich alle schnell einig: Keine Ahnung. Bis dann unser Pflastermensch - mein tiefster Dank geht an dich raus, Stefan! - meinte, sie könnten doch vor der Einfahrt entlang die Rinne noch einmal aufgraben, um dort das Lehrrohr lang zu ziehen. Man war sich wieder schnell einig, das ginge und der beste, beste, beste Pflastermensch hat sich sogar bereit erklärt, das am gleichen Tag noch zu machen. Aber es musste ein ganz spezielles Rohr sein, weil die KWH nur darauf Gewährleistung geben kann. Also bin ich zu den KWH gefahren, um dieses Röhrli abzuholen. Ich steig dort aus und dem Aufreißer ist derweil aber eingefallen, dass da ja auch das Telefonkabel durch muss und dass diese beiden Kabel ja nicht ein so langes Stück zusammen durch ein Leerrohr gezogen werden sollten, weil das Probleme mit der DSL-Stabilität verursacht. Hmpf. Also ganz umsonst dahin gefahren. Aber netter Weise hat sich der Aufreisser bereit erklärt, das benötigte Rohr gleich aufzuladen und noch einmal zur Baustelle zu kommen. Witziger Weise war das unbedingt speziell benötigte Röhrli dann genau das gleiche Fabrikat, wie dass, welches eh schon vor Ort war. Und dass laut Aufreisser aber AUF GAR KEINEN FALL verwendet werden darf, weil man darauf ja keine Gewährleistung geben kann. Ja, genau. Aber gut, Rohre verlegt, Einfahrt gerettet, Rinne rekonstruiert. Soweit, so gut. Der Aufreißer meinte, sie könnten uns sogar nächste Woche (sprich also diese Woche) vielleicht schon anschließen, das würde man schon irgendwie hinkriegen. Es meldet sich dann jemand bei uns zur Terminabsprache, sobald wir die Angebotssumme bezahlt hätten. 100% Vorkasse und das nach der Action. Super. Zumal sich der Aufreißer ja nun einiges an einkalkulierten Tiefbaumaßnahmen spart und das Angebot deshalb für uns ja deutlich günstiger werden müsste. Auf Nachfrage kam dann "Ja, das kalkulieren wir dann bei Gelegenheit neu und erstatten die Differenz. Aber die Tiefbaumaßnahmen kalkulieren wir immer äußerst knapp." Uns erstmal voll zahlen lassen und dann auch noch direkt schon andeuten, dass wir nicht viel zurück erwarten dürfen. Kostet ja nix, der ganze Spaß. Ne schöne Kröte, die wir zum vermeintlichen Abschluss auch noch schlucken durften. Aber ich dachte "Jaaaa, geil! Strom!" Das war das Ende des ersten Aktes. Man sollte meinen, jetzt kann ja gar nicht mehr so viel schief gehen. Meinten wir auch.
Und dann klingelt heute um 11.30 Uhr mein Telefon. Ein anderer Herr der Aufreißerfirma, wir nennen ihn der Einfachheit halber den Anschließer. Netter Kerl eigentlich. Er wäre jetzt grad vor Ort gewesen und sie wollen heute gern anschließen, aber da gäb es ein Problem. Probleme hab ich ja immer gern. Im Technikraum haben wir nackische Holzwände ohne Gipsplatten. Und darauf dürften sie die Panzersicherung nicht anbringen wegen Brandschutzbestimmungen. Und wenn wir heute unseren Stromanschluss haben wollen, müssten wir bis 14 Uhr so eine spezielle Platte montiert haben. Ansonsten können sie auch nicht sagen, wann sie wieder Zeit hätten, die Auftragsbücher seien aktuell sehr voll und sie kämen kaum hinterher. Und wenn einem dann mal die Pistole auf die Brust gesetzt wird, schaltet man eben wieder auf Krisenbewältigungsmodus um. Wer könnte uns jetzt - ganz spontan (wir haben ja eh alle nix zu tun) - so ne Brandschutzplatte organisieren und die auch noch an die Wand spaxen?! Ööööh. Erst mal den Elektriker fragen. Der hat von sowas noch nie gehört und er hätte sowas auch nicht da und er macht sowas auch nicht. Verständlich. Aaaaber - und hier geht mein Dank an euch raus, liebe Vizthums! - er fragt mal bei nem Bekannten nach, der arbeitet bei nem Bauträger, der auch Holzhäuser baut, ob die sowas haben und er spontan mal eben vorbei fahren und so ein Ding montieren könnte. Und siehe da, er konnte. Krass, oder? Da hat uns heut ganz spontan ein völlig Fremder mal den Arsch gerettet. Und das, weil der Aufreißer vergessen hat, uns das vorher mal zu sagen. Er war ja schon mehrfach vor Ort, hätte man ja mal erwähnen können. Aber nö. Wär vermutlich irgendwie zu einfach gewesen. Habe selbiges dem Anschließer heute auch recht deutlich gesagt und er hat auch a bisi zerknirscht geguckt, aber er kann ja nu auch nix dafür. Stimmt zwar, aber ich erwähne hier gern noch einmal, dass ich hochschwanger bin und mir das deswegen mal gepflegt scheißegal war. Musste einfach raus. So schnell der Aufreißer und der Anschließer jetzt im nicht-aufreißen und anschließen waren, so langsam sind sie übrigens in der Nachkalkulation. Erstattung gabs noch keine oder auch nur eine Information, wie viel wir überhaupt zurück bekommen.
Dann haben wir heut nebenbei erfahren, dass unsere Heizungsfirma mal spontan - leider ohne uns vorab zu fragen oder auch nur zu informieren - 2 Löcher durch unsere Außenwand gestemmt hat, weil sie 2 Rohre nachverlegen mussten. Ob das so gut war, müssen wir jetzt auch erstmal prüfen. Mal schauen, was da so raus kommt. Hmpf!
Spannung liegt in der Luft! Stay tuned!
Freitag, 12. September 2014
Heut geht's rund! Ein Live-Blog
Dienstag, 9. September 2014
Und plötzlich waren es echte Wände
Sehet und staunet:
Mittwoch, 3. September 2014
Oh shit - da war ja noch was
Sockelputz? What the heck?! - wird sich der geneigte Leser fragen. Und ja, so stand ich auch erst einmal da. Was also ist ein Sockelputz. Ein Haus steht ja gewöhnlich entweder auf einem Keller oder - wie bei uns - auf einer Bodenplatte. Diese Bodenplatte muss außen herum gedämmt werden, damit der Beton nicht friert - grob vereinfacht dargestellt. In der Regel wird diese Dämmschicht aus einer Art Styropor (heißt anders, hat andere Eigenschaften, sieht aber so aus) rund um die Bodenplatte gelegt. Bei uns hat dieser Sockel den lieblichen Farbton eines quiekenden Schweinchens, wie links im Bild schön zu sehen ist.
Donnerstag, 28. August 2014
Vom Heizen und Lüften
Nun kam ich gestern Vormittag nach hause, um zu lüften (leider haben wir momentan niemanden der morgens lüftet, weswegen ich nun allmorgendlich pendel). Und ich dachte so bei mir "Mensch, das müsste doch viel wärmer sein hier drin?!", denn es sollte laut Heizplan so knapp auf 45°C geheizt werden, es hatte aber nur Raumtemperatur.
Natürlich haben wir sofort unsere Heizungsfirma angerufen - die aktuell Betriebsurlaub hat. Gott sei Dank haben sie einen Notfallservice, der sich auch echt schnell gemeldet hat. Der Notfallservice sagte uns, dass just an diesem Morgen schon jemand vor Ort gewesen sei, um zu gucken ob alles in Ordnung sei. Und was war?! Pustekuchen war in Ordnung. Es wurde anscheinend versehentlich auf dem Grundstück unseres Nachbarn die Stromleitung unterbrochen - Heizung tot. Das haben sie dann gestern spontan gekittet und die Heizung wieder an gestellt.
Vermutlich haben die Gartenhandwerker, die momentan auf dem Grundstück unserer Nachbarn rumturnen das gar nicht bemerkt. Ansonsten hätten sie uns sicher sofort Bescheid gegeben.
Leider wissen wir nicht, wie lang dieser Vorfall schon her ist, so dass wir wiederum nicht wissen, um wie viel Tage wir nun die Heizperiode verlängern müssen. Zudem, wenn die Heizphase mal unterbrochen ist, darf man nicht einfach von quasi null auf hundert wieder heizen, sondern muss die Temperatur ganz langsam wieder steigern, was eine weitere Verzögerung darstellt.
Nun haben wir schon unseren armen Spachtler vorbereitet, der darf jetzt dann nämlich anfangen, während noch geheizt wird - dem wird also gscheid eingeheizt. Armer Kerl! Scheint er aber gewöhnt zu sein, denn sein Handwerk kommt nunmal immer nach dem Estrich.
Also, es läuft auch bei uns nicht alles nur rund. Aber damit war ja zu rechnen! Daumen drücken, liebe Leute, dass hier nix mehr schief geht!
Stay tuned!
Montag, 11. August 2014
Fliesenkrise Teil 2
Die Firma nennt sich Mosaico und hat in München einen authorisierten Händler, bei dem wir uns umgeschaut haben. Die Beratung der Firma Brendel war auch klasse, es wurde sich Zeit genommen und sogar auf den Mindermengenzuschlag wurden wir hingewiesen. Der lag so bei knapp 52,- EUR. Sehr nett, auch solche Faktoren zu berücksichtigen. Die Preise kannten wir in etwa, also haben wir schon frohlockt, dass wir doch noch zu unseren Traumfliesen kommen. Ja, Pustekuchen. Dann kam nämlich das Angebot. Bin ich fast vom Stuhl gefallen - und es ist gar nicht mehr so einfach, mich noch vom Stuhl runter zu bekommen, ich sag nur Mugel! Ziemlich genau ein Drittel der ganzen Auftragssumme kam nämlich nochmal an Frachtkosten drauf. Ich beziffer es mal, damit ihr auch den Kopf schütteln könnt: 600,- EUR netto Transportkosten. Transport natürlich nur bis zum Fliesenhändler. Klar. Alles andere kostet Aufschlag.
Ja, und nu?! Mag sich der geneigte Leser fragen, der ja schon den Beginn der Krise hautnah erleben durfte. Gute Frage. Aber Gott sei Dank hab ich einen cleveren Mann geheiratet! Mein Mann ist auf die einfache wie geniale Idee gekommen, mal bei anderen authentifizierten Händlern nachzuhaken, was die so für Fracht verlangen. Und siehe da, der erste Händler bei dem wir angefragt haben, liefert sie uns für 300,- EUR. Immer noch ne Ansage, aber dazu muss man wissen, dass diese Fliesen on demand produziert und von Marokko per Schiff geliefert werden. Zudem sind so Zementfliesen gar nicht mal so leicht, so dass unsere niedlichen 13 qm Bodenfliesen nur auf Europalette geliefert werden.
Heißt, nach kurzem Aufleben des Dramas bekommen wir wirklich unsere Fliesen. YAY!
Leicht erbost habe ich Brendel natürlich auch gesagt, dass ich die Frachtkosten ne absolute Frechheit finde und ein Auftrag mit ihnen deshalb nicht zustande kommt. Und ganz zufällig - natürlich - hat dann gerade an dem Tag noch eine andere Kundin Zementfliesen der gleichen Firma bestellt, so dass man ja gemeinsamen Versand organisieren könnte, damit würden die Transportkosten natürlich auf 300,- EUR sinken. Ich werd ja gern verarscht. Auftrag wegen akuter Gier nicht zustande gekommen. Hab ich Frechdachs ihm dann auch so geschrieben :D manchmal ärgert man sich richtig über die Nutzung moderner Kommunikationskanäle, denn den Gesichtsausdruck hätte ich eigentlich doch echt gern gesehen.
Ach, einen hab ich noch: Bock auf n sneak peek unseres Badezimmers? Ja?! Na gut, aber psssst! Nicht dem Andi verraten, dass ich es euch schon gezeigt hab!
Et voila, wir haben nämlich kurzfristig noch den Boden in den Duschen verändert:
Mittwoch, 30. Juli 2014
Man werkelt so vor sich hin...
Elektro-Rohinstallation: Kabel ziehen, Lehrrohre verlegen, planen wo welcher Schalter hin soll und welche Schaltergruppen wir brauchen (also wenn ich Schalter X bediene, welche Lichter will ich damit parallel steuern und wo soll der verdammte Schalter hin?), für die Deckenspots passende Spots raussuchen, Gedanken um den Brandschutz machen durch Wärmeentwicklung in der Dämmung, spezielle Spots für die Treppenbeleuchtung suchen, Außenbeleuchtungsmöglichkeiten ausloten, etc.
Heizungs-Rohinstallation: Mhh, eigentlich nur die Handwerker koordinieren
Kaminsockel: Irgendwie ist unser Sachbearbeiter plötzlich im Urlaub und hat sich nicht darum gekümmert, dass der Sockel in dieser Woche installiert werden soll. Klasse! Da ist guter Rat teuer bzw. schnelle Hilfe vom Hafnerhof gefragt! Der Kaminsockel muss vor dem Estrich rein (der ab kommendem Montag verlegt wird), weil unser wunderbarer Heizkamin so schwer ist, dass er auf dem schwimmenden Estrich allein nicht stehen darf. Hab ich eigentlich schon mit unserem Kamin angegeben? Nicht?! Dann wird's Zeit: Das Ding ist soooooo genial! Wenn wir einheizen geht 70% der produzierten Wärme nicht - wie eigentlich üblich - in den Raum in dem er steht, sondern wird direkt in unseren Warmwasserspeicher gepuffert. Daraus zieht sich sowohl die Fußbodenheizung als auch das Frischwasser seine Wärme und unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe wird entlastet. Gerade wenn es richtig kalt ist, hat die nämlich nicht mehr einen so optimalen Wirkungsgrad. So sparen wir uns Stromkosten und haben es gleichzeitig noch wunderbar gemütlich. Geil, oder?!
Genug angegeben, weiter im Text.
Fliesen: Nach unserer Fliesenkrise haben wir schon fast einen Ausweg gefunden. Aber bislang nur fast, da mein Göttergatte so ein Zauderzampel ist. Wir haben nämlich einen Hersteller gefunden, der uns quasi die VIA-Fliese produziert und sogar noch halbwegs rechtzeitig liefern kann. Ich hatte mich schon dem Ende der Krise nahe gesehen, aber jetzt fängt er an, sich über die längst beschlossenen Farbtöne Gedanken zu machen. So, und was macht man jetzt hier als Ehefrau, deren 4. Vorname sicherlich nicht Geduld lautet? Gedulden. Und nochmal zum Fliesenhändler gehen, der Beispielkacheln hat. Und nochmal. Und ich fürchte: nochmal. Was tut man nicht alles für den Haussegen? :)
Beleuchtungskonzept: Ganz einfach: Eigentlich nur noch Lampen aussuchen. Das Konzept steht soweit schon, dank meines unglaublich fleißigen Ehemannes! Aber nicht irgendwelche Lampen, nein nein. Ausschließlich LEDs in warmweiß, dimmbar - denn unsere tolle Hausautomatisierung soll ja dimmen können, wenn wir das wollen. Super Sache, macht nur die Lampenwahl etwas schwieriger. Wenn jemand nen Tipp hat für eine voluminöse Lampe oder Kronleuchter für den Luftraum im OG, her damit! Darf ruhig etas üppig und ausladend sein, wir haben schließlich 8 Meter Luftraum zu befüllen!
Ärger mit den Schweißbahnen: Baufritz hat am Tag des Aufstellens ja die Schweißbahnen verlegen lassen. Nun haben deren Handwerker Kronkorken auf den Boden geschmissen, die sich in diese Bahnen gebohrt haben und wie beim Plätzchen ausstechen schöne Stanzen gebildet haben. Das gefährdet nun aber die Dämmung. Und was sagt unser Bauleiter bei Baufritz dazu?! Das waren seine Leute nicht und das sollen wir ihm erstmal beweisen. Könnten ja auch unsere Handwerker gewesen sein. Gott sei Dank hat Andi das Gespräch mit ihn geführt, mir wäre vermutlich die Hutschnur geplatzt. Da lassen wir nicht unerheblich viel Geld bei denen und beim ersten Anzeichen eines Problemchens (mehr ist es ja wirklich nicht) kommt er uns so?! Das hätte ich nicht erwartet. Zum Glück haben wir ein Foto, das entstanden ist bevor auch nur der erste unserer Handwerker das Haus betreten hat, mit einem solchen in den Boden gebohrten Kronkorken. Mal schauen, wie das weiter geht...
Ach ja, ein genialer Lichtblick ist auch dabei: Wir haben unseren Traumkühlschrank! Und zwar auch noch günstig bei eBay erschnappt! Ein geniales Teil sag ich euch! Mit Barfach, Crushed Ice, Eiswasserspender, und massig Platz.
So, das war mal ein "kleiner" Auszug aus unserem aktuellen Treiben. Inhaltlich zwar wirklich nur ein Bruchteil dessen, was uns so umtreibt im Augenblick, aber textlich doch ein wenig mehr geworden. Oups!
What's next? Hier noch ein Ausblick: Fußbodenheizung muss verlegt werden, dann kommt auch schon der Estrich. Im Anschluss kehrt erstmal für 2 Wochen Ruhe ein auf der Baustelle, denn der Estrich muss trocknen. Heißt: täglich 3x lüften, denn die Fußbodenheizung muss den Estrich teilweise auf bis zu 55° C aufheizen. Da kann dann kein Handwerker arbeiten, außer er steht auf Sauna. Direkt im Anschluss geht's aber richtig rund: Der Außenputz kommt, Kaminofen wird eingebaut und dann geht's auch schon ans spachteln und malern. Und das alles bis Mitte September. Die nächsten 6 Wochen werden also - mal wieder - spannend!
Stay tuned!
Mittwoch, 9. Juli 2014
Hausbau in 5 Minuten
Viel Spaß beim Ansehen :-)
Tag 2 - Jetzt auch mit Dach!
Aber gut, ihr wollt Fotos? Ihr kriegt Fotos!
Montag, 7. Juli 2014
Da steht plötzlich ein Haus. Echt.
Dienstag, 24. Juni 2014
Fliesenkrise!
Wir haben für unseren Eingangsbereich wunderschöne Zementfliesen von VIA bestellt. Mit einem schönen Mosaik in der Mitte, welches auch einen Rahmen hat. VIA produziert immer nur auf Anfrage, also haben die sowieso schon relativ lange Lieferzeiten. Und nun sieht es so aus, als würden sie die Randfliesen nur dann produzieren, wenn wir 10qm davon abnehmen. Aber wer braucht denn schon 10qm Mosaikumrandungsfliesen, wenn das Mosaik schon nur knapp 2qm hat? GNAH!
Also müssen wir uns wohl oder übel neue Fliesen aussuchen für den Eingangsbereich. Dabei fanden wir das alte Muster (s. oben) echt schön. Bei uns wäre es länglicher gewesen, aber Farbe und Muster stimmen immerhin. Scheeeeee, oder?
Eine Chance gebe ich VIA noch, nämlich mit einem anderen Mosaik - wenn es Andi auch gefällt. Und daaaaaaaaa, meine Damen und Herren, liegt nämlich der eigentliche casus knacksus. Schonmal nen Mann für ein Fliesenmosaik begeistert?! Toleranz ist da das höchste der Gefühle. Woher die Begeisterung also nehmen, wenn nicht stehlen?
Stay tuned!
Sonntag, 15. Juni 2014
Der Grundstein ist gelegt
Am Freitag den 13.... oh shit... hab ich mir nen Tag frei genommen um bei dem großen Ereignis mit dabei zu sein. In der früh hab ich mich noch mit unserer Heizungsfirma getroffen um noch offene Heizungsfragen zu klären. Es ist scho der Wahnsinn was es da so alles gibt. Unsere Richtung wird nun keine Eisspeicherheizung (seufz) sein, sondern eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Im Technikraum steht dann ein 1000-Liter Puffer-Schichten-Speicher, der von unserem Heizkamin im Wohnzimmer und von der Wärmepumpe aufgeheizt wird. Um alle die sich noch nie mit Heizungen auseinandersetzen mussten nicht all zu sehr zu langweilen, werde ich jetzt nicht ins Detail gehen sonden weiter über den großen Tag berichten.
Als ich auf der Baustelle eintraf, waren natürlich schon alle Handwerker am Start (Dienstbeginn 5 Uhr). Der Unterbau für unsere Bodenplatte war schon fertig. Erst Frostsicheren Kies, dann ein Geotex-Flies, dann ein Splitbett und auf dieses wurden gerade die Dämmplatten verlegt. In hübschen Schweinchenrosa.
Jetzt ging's für mich weiter nach Stephanskirchen (Richtung Chiemsee). Dort ist unsere Firma stationiert die unseren Speckstein-Heizkamin mit Wassertasche bauen wird. Freunde, das wird nicht billig. Aber mit den Jahren Heizen wir das alles wieder rein - soviel ist sicher. Unserer wird weiß verputzt sein, aber links könnt Ihr schon mal den Basisofen sehen.
Nachdem Maße, Zeitplan und Preis abgestimmt worden sind, gings auch wieder zurück nach Isen.
Um 15.30 Uhr war der Termin mit der Telekom (Linienführung). Damit das Haus am 07.07 gestellt werden kann, muss die Telefon-Freiluftleitung und ein Mast entfernt werden und umgelegt werden. Das Gespräch dauerte 10 Minuten und alle (Nachbarn, wir, Telekommensch) waren glücklich. Nur der Geldbeutel nicht - der wird um ca. 1000€ erleichtert.
Schwamm drüber, zurück zu den harten Tatsachen - Bewehrung mit Stahlmatten. Diese Matten, Fundamenterdungsbänder und was da sonst noch alles drin ist wurden geschickt vom jungen Fachpersonal und einer Stahlmattenbindemaschine zu einem mehrschichtigen Stahlkäfig verbunden. Eine Stunde zu früh (16 Uhr), aber mit chemisch auf 17 Uhr eingestellten Fertigbeton höchster Güte aus Markt Schwaben beladen, Kamen 4 Betonmischer an der Baustelle an.
Die Männer häkelten noch schnell das Stahlgerippe fertig und schon konnte die Verfüllung losgehen.
Wie viele Tonnen Beton das nun insgesamt waren, kann ich nicht sagen. Aber die 4 LKW's waren nach Hauptbodenplatte, Geräteraumbodenplatte und 5 Carportstützfundamenten leer.
Nachdem dann die Betonflächen schön begradigt worden sind, war dann auch schon Feierabend auf der Baustelle.
Und in der Abendsonne glitzerte mich der noch feuchte Beton an, die Vögel zwitscherten Ihr Abendlied und es stellete sich bei mir ein zufriedenes Gefühl ein. Ja, die Basis unseres Hauses wurde heute gelegt. Auf diesem Fundament wird sich unser Leben abspielen. Hier wird unsere Kleine Ihre ersten Schritte machen. Und hier werden wir alt werden.
Ein schöner Gedanke :-)
Freitag, 6. Juni 2014
Unsere erste Wand ist eingetroffen!!
es ist soweit - die erste, und auch zugleich einzige Wand unseres neuen Zuhauses aus Beton ist auf der Baustelle eingetroffen. Es handelt sich um die Außenwand von unserem Geräteraum des Carports. Die Firma HuMa GmbH lieferte uns umgehend Fotomaterial, welches wir euch nicht vorenthalten wollen.
Die frischen Wandbesitzer sind sehr stolz auf Ihr Betonwändchen :-)
PS: Alle die noch Hoffnung hatten doch noch eine Poolparty mit uns feiern zu können muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen - Die Grube ist nun mit Kies aufgefüllt worden - Sorry
Samstag, 31. Mai 2014
Der große Pool
Schade eigentlich, wär bestimmt ne tolle Poolparty geworden.
Heute haben wir auch vom Vermessermeister persönlich das Schnurgerüst gesteckt bekommen. Morgen können wir also das erste mal die Dimensionen unseres neuen Tempels sehen. Wir sind gespannt.
Freunde, jetzt gehts so richtig los. Aus Theorie wird Realität und die Spannung steigt.
Nächste Woche werden wir eine Bodenplatte haben - wer hätte das gedacht.
PS: Wenn Ihr mit der Telekom zum Ziel kommen wollt, hier eine kleiner Tipp: Freundin solange ärgern bis sie richtig sauer auf euch ist. Dann heimlich die Hotline der Telekom wählen und ihr spontan das Handy geben. Ich sage euch - so werden Verhandlungen geführt.
Unser Telekommasten wird nun auf die andere Straßenseite in eine Wiese verlegt und die Telefonleitung von Haus zu Haus umgelegt. Wir werden für schlappe 750€ leitungsfrei und der Baufritzkran kann sich frei entfalten. Ich hätte das nie gedacht, aber ich sag's jetzt einfach. Danke Telekom für dieses kleine Wunder!
Mittwoch, 28. Mai 2014
Und da ist sie wieder - die ungeliebte Magenta-Stiefmutter der Telefontechnik
Wir haben auf unserem Grundstück 2 Masten mit einer oberirdischen Leitung, die das Haus hinter uns versorgt. Diese Leitung muss nun weg, weil der Kran von Baufritz sonst nicht arbeiten kann - sprich unser Haus würde nicht gestellt werden. Nun habe ich vorletzte Woche bei der Telekom angerufen (direkt, nachdem wir erfahren haben, dass da asap etwas passieren muss) und sie darum gebeten, sich dessen anzunehmen. Bislang keine Rückmeldung, geschweige denn eine Terminabsprache zum Rück- bzw. Umbau.
Nach dem immer größer werdenden Termindruck in Kombination mit schlechter Erfahrung was die Geschwindigkeit der Telekom angeht, habe ich mir gedacht, ich rufe heute nochmal an. Drängeln ist das einzig funktionierende Mittel. Am Telefon habe ich nach nur 15 Minuten des leidvollen Wartens in der Bauherrenhotline einen sehr bemühten und überdurchschnittlich freundlichen armen Call-Center-Agent am Rohr gehabt. Natürlich konnte er nichts tun, als das Anliegen noch einmal weiter zu geben. Was auf Call-Center-Deutsch heißt: "Da kann ich nüscht machen, warten se dit jefällickst ab."
Das nächste Thema ist der Neu-Anschluss. Bislang war unser Grundstück, wie kurz nach der Erfindung des Telefons, oberirdisch angeschlossen. Ja, das gibt es noch. Wirklich. Wir möchten natürlich jetzt unter der Erde angeschlossen werden. Was sagt die Telekom dazu? "Nö! Warum denn auch?! Es hat ja oberirdisch hervorragend funktioniert."
Heißt auf Telekom-Linientechnik-Deutsch: Können wir schon machen, aber das zahlste extra.
Man möchte brechen. Gnah!
Mittwoch, 14. Mai 2014
Es kullern die Brocken...
Heute früh habe ich mal wieder mit dem Landratsamt Erding telefoniert - und siehe da, gestern wurde die Baugenehmigung erteilt. YAY!!! Doppel-YAY! Jetzt können wir endlich loslegen.
Heißt: Der Kellerbauer kann die Bodenplatte legen und Baufritz kann die Subunternehmer bestätigen, weil der vorläufigen Terminierung jetzt nichts mehr im Wege steht. Unser Haus wird gebaut! Und zwar schon am 7.7.2014!
Es besteht grundsätzlich sogar noch die Möglichkeit, dass Baufritz das Haus bis zu 2 Wochen früher stellt. Hängt davon ab, wie sie mit der Produktion fertig werden und natürlich auch vom Wetter.
Aber hey: Unser Haus darf gebaut werden. Yaaaaaay! Da rasen gleich 2 Herzen vor Freude in mir ;o)
Sonntag, 11. Mai 2014
Ein ganz dicker Brocken...
Seit ein paar Wochen beschäftigt uns das Thema Bodenplatte sehr intensiv. Wir haben nämlich einen ganz anderen Kostenfaktor kalkuliert und als die ersten Angebote kamen, die gleich mal das Doppelte und Dreifache des vorkalkulierten Wertes betrugen, wurde uns ganz anders. Wir sahen schon alle unsere Felle davon schwimmen und unser Haus ins Erdreich einsinken.
Nach mehreren Rechenrunden, abzwacken hier und einsparen da und ein wenig Verhandlungsgeschick ist aber nochmal alles gut gegangen. Noch dazu haben wir von unserem "Kellerbauer" eine umfassende Beratung bekommen, die uns wirklich weiter gebracht hat.
Zum Thema Bodenplatte gehört nämlich nicht bloß der ins Erdreich eingelassene Betonklotz, sondern auch Erdarbeiten, Entwässerung, Kanalanschluss, diverse Medienleitungen (bzw. Leerrohre hierfür), Bodenverfestigung & -verfüllung, Fundamente für den Carport, Brandschutzmauer (in unserem Fall, weil unser Geräteraum direkt an der Grundstücksgrenze liegt), Frostschutz, Entsorgung und so weiter und so fort. Und schwupps, ist alles teurer als geplant.
Das ist überhaupt ein Zwischenfazit: Egal, wie sorgfältig man vorher nach Kosten recherchiert hat, es ist bislang so gut wie alles teurer geworden, als gedacht. Es wird momentan gebaut ohne Ende, den Firmen geht es gut und die Preise ziehen an. Das mag vielleicht ein Nachteil sein, durch die niedrigen Zinsen hervorgebracht.
Niemand hat gesagt, dass es einfach werden würde :)
Stay tuned!
Donnerstag, 1. Mai 2014
Totgeglaubte leben länger
Im Augenblick haben wir eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe eingeplant. Die hat aber einige Nachteile: Wenn es richtig kalt ist (so ab ca. -10 Grad Celsius), kackt die richtig ab, sprich sie verbrauchtt unglaublich viel Strom. Strom wird in den nächsten Jahren immer teurer. Noch dazu hält die durchschnittliche LuWa-WP nur ca. 13 Jahre, was für eine Heizungsanlage nicht allzu gut ist. Ihr Wirkungsgrad liegt im Durchschnitt bei 2,5 - heißt für 1 kw Strom bekommen wir 2,5 kw Heizleistung. Das ist an sich gar nicht schlecht, aber je kälter es ist, desto schlechter der Wirkungsgrad. Dass man seine Heizung im Allgemeinen eher im Winter benötigt, wenn der Wirkungsgrad immer schlechter wird, macht das Ganze nicht besser.
Durch unseren geplanten Kamin kann man zwar unterstützend dazu heizen, aber das macht die Nachteile auch nicht wirklich wett.
Und so haben wir uns wieder und wieder Gedanken darüber gemacht, welche Alternativen oder Zusatzmaßnahmen gut wären. Solarunterstützung oder Eigenstromproduktion? Geht alles, aber die Ausrichtung unseres Hauses ist dafür leider suboptimal, da die Dachflächen grob nach Westen und Osten ausgerichtet sind. Und das wären auch nur Ausgleichsmaßnahmen für die Nachteile.
Immer und immer wieder kamen wir bei der Eisspeicherheizung an. Die Funktionsweise haben wir ja schon früher beleuchtet, weswegen ich jetzt nicht weiter darauf eingehe. Der Wirkungsgrad liegt hier übrigens bei sagenhaften 4,5. Nicht schlecht, oder?! Allerdings haben wir hohe Anfangsinvestitionskosten zu tragen. Die Amortisierung dieser haben wir in ca. 20 Jahren erreicht - klingt erstmal nach einem hohen Risiko. Allerdings ist die Haltbarkeit auch deutlich länger (zumindest für den Teil der Mehrinvestition, nämlich den Bodentank). Der Hersteller garantiert uns 30 Jahre. Nach 20 Jahren sparen wir uns also gegenüber der LuWa-WP jährlich 500 EUR Heizkosten.
Wir haben also noch einmal mit dem Hersteller gesprochen (gehören zu Vissmann, also erste Sahne) und mit Baufritz. Jetzt muss man sagen, dass Baufritz bei Vissmann den Ruf hat, nicht allzu experimentierfreudig zu sein, was Heizungsanlagen angeht. Mal schauen, ob Baufritz uns nicht doch positiv überrascht :)
Wir klamüsern jetzt also mit beiden aus, ob unser Traum von der Eisspeicherheizung nicht doch noch wahr wird. Und jetzt sagt mal nicht, dass Eisspeicherheizung nicht sexy klingt?! :D
Stay tuned!
Montag, 28. April 2014
Baugenehmigung... Ist immer noch nicht da
In der Regel dauert das maximal 4 Wochen - die haben sie jetzt schon aufgebraucht.
Deswegen habe ich mich heute mit meiner feinsten Telefonstimme mal aufgemacht, um nachzuhaken, WAS DENN DA VERDAMMT NOCHMAL SO LANG DAUERT?! Nein, im Ernst, mich gibts ja auch in geduldig und nett. Resultat: 1-2 Wochen noch.
Also, abwarten, Däumchen drehen (nicht) und sich derweil um unsere anderen 593 offenen Tasks kümmern.
Ich sag`s euch, langweilig wirds einem nicht, wenn man baut!
Stay tuned, folks!





















