Julia und Andi bauen sich ein Haus in Isen. Hier erfahrt ihr alles rund um unser Projekt.
Donnerstag, 28. August 2014
Vom Heizen und Lüften
Nun kam ich gestern Vormittag nach hause, um zu lüften (leider haben wir momentan niemanden der morgens lüftet, weswegen ich nun allmorgendlich pendel). Und ich dachte so bei mir "Mensch, das müsste doch viel wärmer sein hier drin?!", denn es sollte laut Heizplan so knapp auf 45°C geheizt werden, es hatte aber nur Raumtemperatur.
Natürlich haben wir sofort unsere Heizungsfirma angerufen - die aktuell Betriebsurlaub hat. Gott sei Dank haben sie einen Notfallservice, der sich auch echt schnell gemeldet hat. Der Notfallservice sagte uns, dass just an diesem Morgen schon jemand vor Ort gewesen sei, um zu gucken ob alles in Ordnung sei. Und was war?! Pustekuchen war in Ordnung. Es wurde anscheinend versehentlich auf dem Grundstück unseres Nachbarn die Stromleitung unterbrochen - Heizung tot. Das haben sie dann gestern spontan gekittet und die Heizung wieder an gestellt.
Vermutlich haben die Gartenhandwerker, die momentan auf dem Grundstück unserer Nachbarn rumturnen das gar nicht bemerkt. Ansonsten hätten sie uns sicher sofort Bescheid gegeben.
Leider wissen wir nicht, wie lang dieser Vorfall schon her ist, so dass wir wiederum nicht wissen, um wie viel Tage wir nun die Heizperiode verlängern müssen. Zudem, wenn die Heizphase mal unterbrochen ist, darf man nicht einfach von quasi null auf hundert wieder heizen, sondern muss die Temperatur ganz langsam wieder steigern, was eine weitere Verzögerung darstellt.
Nun haben wir schon unseren armen Spachtler vorbereitet, der darf jetzt dann nämlich anfangen, während noch geheizt wird - dem wird also gscheid eingeheizt. Armer Kerl! Scheint er aber gewöhnt zu sein, denn sein Handwerk kommt nunmal immer nach dem Estrich.
Also, es läuft auch bei uns nicht alles nur rund. Aber damit war ja zu rechnen! Daumen drücken, liebe Leute, dass hier nix mehr schief geht!
Stay tuned!
Montag, 11. August 2014
Fliesenkrise Teil 2
Die Firma nennt sich Mosaico und hat in München einen authorisierten Händler, bei dem wir uns umgeschaut haben. Die Beratung der Firma Brendel war auch klasse, es wurde sich Zeit genommen und sogar auf den Mindermengenzuschlag wurden wir hingewiesen. Der lag so bei knapp 52,- EUR. Sehr nett, auch solche Faktoren zu berücksichtigen. Die Preise kannten wir in etwa, also haben wir schon frohlockt, dass wir doch noch zu unseren Traumfliesen kommen. Ja, Pustekuchen. Dann kam nämlich das Angebot. Bin ich fast vom Stuhl gefallen - und es ist gar nicht mehr so einfach, mich noch vom Stuhl runter zu bekommen, ich sag nur Mugel! Ziemlich genau ein Drittel der ganzen Auftragssumme kam nämlich nochmal an Frachtkosten drauf. Ich beziffer es mal, damit ihr auch den Kopf schütteln könnt: 600,- EUR netto Transportkosten. Transport natürlich nur bis zum Fliesenhändler. Klar. Alles andere kostet Aufschlag.
Ja, und nu?! Mag sich der geneigte Leser fragen, der ja schon den Beginn der Krise hautnah erleben durfte. Gute Frage. Aber Gott sei Dank hab ich einen cleveren Mann geheiratet! Mein Mann ist auf die einfache wie geniale Idee gekommen, mal bei anderen authentifizierten Händlern nachzuhaken, was die so für Fracht verlangen. Und siehe da, der erste Händler bei dem wir angefragt haben, liefert sie uns für 300,- EUR. Immer noch ne Ansage, aber dazu muss man wissen, dass diese Fliesen on demand produziert und von Marokko per Schiff geliefert werden. Zudem sind so Zementfliesen gar nicht mal so leicht, so dass unsere niedlichen 13 qm Bodenfliesen nur auf Europalette geliefert werden.
Heißt, nach kurzem Aufleben des Dramas bekommen wir wirklich unsere Fliesen. YAY!
Leicht erbost habe ich Brendel natürlich auch gesagt, dass ich die Frachtkosten ne absolute Frechheit finde und ein Auftrag mit ihnen deshalb nicht zustande kommt. Und ganz zufällig - natürlich - hat dann gerade an dem Tag noch eine andere Kundin Zementfliesen der gleichen Firma bestellt, so dass man ja gemeinsamen Versand organisieren könnte, damit würden die Transportkosten natürlich auf 300,- EUR sinken. Ich werd ja gern verarscht. Auftrag wegen akuter Gier nicht zustande gekommen. Hab ich Frechdachs ihm dann auch so geschrieben :D manchmal ärgert man sich richtig über die Nutzung moderner Kommunikationskanäle, denn den Gesichtsausdruck hätte ich eigentlich doch echt gern gesehen.
Ach, einen hab ich noch: Bock auf n sneak peek unseres Badezimmers? Ja?! Na gut, aber psssst! Nicht dem Andi verraten, dass ich es euch schon gezeigt hab!
Et voila, wir haben nämlich kurzfristig noch den Boden in den Duschen verändert:
Mittwoch, 30. Juli 2014
Man werkelt so vor sich hin...
Elektro-Rohinstallation: Kabel ziehen, Lehrrohre verlegen, planen wo welcher Schalter hin soll und welche Schaltergruppen wir brauchen (also wenn ich Schalter X bediene, welche Lichter will ich damit parallel steuern und wo soll der verdammte Schalter hin?), für die Deckenspots passende Spots raussuchen, Gedanken um den Brandschutz machen durch Wärmeentwicklung in der Dämmung, spezielle Spots für die Treppenbeleuchtung suchen, Außenbeleuchtungsmöglichkeiten ausloten, etc.
Heizungs-Rohinstallation: Mhh, eigentlich nur die Handwerker koordinieren
Kaminsockel: Irgendwie ist unser Sachbearbeiter plötzlich im Urlaub und hat sich nicht darum gekümmert, dass der Sockel in dieser Woche installiert werden soll. Klasse! Da ist guter Rat teuer bzw. schnelle Hilfe vom Hafnerhof gefragt! Der Kaminsockel muss vor dem Estrich rein (der ab kommendem Montag verlegt wird), weil unser wunderbarer Heizkamin so schwer ist, dass er auf dem schwimmenden Estrich allein nicht stehen darf. Hab ich eigentlich schon mit unserem Kamin angegeben? Nicht?! Dann wird's Zeit: Das Ding ist soooooo genial! Wenn wir einheizen geht 70% der produzierten Wärme nicht - wie eigentlich üblich - in den Raum in dem er steht, sondern wird direkt in unseren Warmwasserspeicher gepuffert. Daraus zieht sich sowohl die Fußbodenheizung als auch das Frischwasser seine Wärme und unsere Luft-Wasser-Wärmepumpe wird entlastet. Gerade wenn es richtig kalt ist, hat die nämlich nicht mehr einen so optimalen Wirkungsgrad. So sparen wir uns Stromkosten und haben es gleichzeitig noch wunderbar gemütlich. Geil, oder?!
Genug angegeben, weiter im Text.
Fliesen: Nach unserer Fliesenkrise haben wir schon fast einen Ausweg gefunden. Aber bislang nur fast, da mein Göttergatte so ein Zauderzampel ist. Wir haben nämlich einen Hersteller gefunden, der uns quasi die VIA-Fliese produziert und sogar noch halbwegs rechtzeitig liefern kann. Ich hatte mich schon dem Ende der Krise nahe gesehen, aber jetzt fängt er an, sich über die längst beschlossenen Farbtöne Gedanken zu machen. So, und was macht man jetzt hier als Ehefrau, deren 4. Vorname sicherlich nicht Geduld lautet? Gedulden. Und nochmal zum Fliesenhändler gehen, der Beispielkacheln hat. Und nochmal. Und ich fürchte: nochmal. Was tut man nicht alles für den Haussegen? :)
Beleuchtungskonzept: Ganz einfach: Eigentlich nur noch Lampen aussuchen. Das Konzept steht soweit schon, dank meines unglaublich fleißigen Ehemannes! Aber nicht irgendwelche Lampen, nein nein. Ausschließlich LEDs in warmweiß, dimmbar - denn unsere tolle Hausautomatisierung soll ja dimmen können, wenn wir das wollen. Super Sache, macht nur die Lampenwahl etwas schwieriger. Wenn jemand nen Tipp hat für eine voluminöse Lampe oder Kronleuchter für den Luftraum im OG, her damit! Darf ruhig etas üppig und ausladend sein, wir haben schließlich 8 Meter Luftraum zu befüllen!
Ärger mit den Schweißbahnen: Baufritz hat am Tag des Aufstellens ja die Schweißbahnen verlegen lassen. Nun haben deren Handwerker Kronkorken auf den Boden geschmissen, die sich in diese Bahnen gebohrt haben und wie beim Plätzchen ausstechen schöne Stanzen gebildet haben. Das gefährdet nun aber die Dämmung. Und was sagt unser Bauleiter bei Baufritz dazu?! Das waren seine Leute nicht und das sollen wir ihm erstmal beweisen. Könnten ja auch unsere Handwerker gewesen sein. Gott sei Dank hat Andi das Gespräch mit ihn geführt, mir wäre vermutlich die Hutschnur geplatzt. Da lassen wir nicht unerheblich viel Geld bei denen und beim ersten Anzeichen eines Problemchens (mehr ist es ja wirklich nicht) kommt er uns so?! Das hätte ich nicht erwartet. Zum Glück haben wir ein Foto, das entstanden ist bevor auch nur der erste unserer Handwerker das Haus betreten hat, mit einem solchen in den Boden gebohrten Kronkorken. Mal schauen, wie das weiter geht...
Ach ja, ein genialer Lichtblick ist auch dabei: Wir haben unseren Traumkühlschrank! Und zwar auch noch günstig bei eBay erschnappt! Ein geniales Teil sag ich euch! Mit Barfach, Crushed Ice, Eiswasserspender, und massig Platz.
So, das war mal ein "kleiner" Auszug aus unserem aktuellen Treiben. Inhaltlich zwar wirklich nur ein Bruchteil dessen, was uns so umtreibt im Augenblick, aber textlich doch ein wenig mehr geworden. Oups!
What's next? Hier noch ein Ausblick: Fußbodenheizung muss verlegt werden, dann kommt auch schon der Estrich. Im Anschluss kehrt erstmal für 2 Wochen Ruhe ein auf der Baustelle, denn der Estrich muss trocknen. Heißt: täglich 3x lüften, denn die Fußbodenheizung muss den Estrich teilweise auf bis zu 55° C aufheizen. Da kann dann kein Handwerker arbeiten, außer er steht auf Sauna. Direkt im Anschluss geht's aber richtig rund: Der Außenputz kommt, Kaminofen wird eingebaut und dann geht's auch schon ans spachteln und malern. Und das alles bis Mitte September. Die nächsten 6 Wochen werden also - mal wieder - spannend!
Stay tuned!
Mittwoch, 9. Juli 2014
Hausbau in 5 Minuten
Viel Spaß beim Ansehen :-)
Tag 2 - Jetzt auch mit Dach!
Aber gut, ihr wollt Fotos? Ihr kriegt Fotos!
Montag, 7. Juli 2014
Da steht plötzlich ein Haus. Echt.
Dienstag, 24. Juni 2014
Fliesenkrise!
Wir haben für unseren Eingangsbereich wunderschöne Zementfliesen von VIA bestellt. Mit einem schönen Mosaik in der Mitte, welches auch einen Rahmen hat. VIA produziert immer nur auf Anfrage, also haben die sowieso schon relativ lange Lieferzeiten. Und nun sieht es so aus, als würden sie die Randfliesen nur dann produzieren, wenn wir 10qm davon abnehmen. Aber wer braucht denn schon 10qm Mosaikumrandungsfliesen, wenn das Mosaik schon nur knapp 2qm hat? GNAH!
Also müssen wir uns wohl oder übel neue Fliesen aussuchen für den Eingangsbereich. Dabei fanden wir das alte Muster (s. oben) echt schön. Bei uns wäre es länglicher gewesen, aber Farbe und Muster stimmen immerhin. Scheeeeee, oder?
Eine Chance gebe ich VIA noch, nämlich mit einem anderen Mosaik - wenn es Andi auch gefällt. Und daaaaaaaaa, meine Damen und Herren, liegt nämlich der eigentliche casus knacksus. Schonmal nen Mann für ein Fliesenmosaik begeistert?! Toleranz ist da das höchste der Gefühle. Woher die Begeisterung also nehmen, wenn nicht stehlen?
Stay tuned!
Sonntag, 15. Juni 2014
Der Grundstein ist gelegt
Am Freitag den 13.... oh shit... hab ich mir nen Tag frei genommen um bei dem großen Ereignis mit dabei zu sein. In der früh hab ich mich noch mit unserer Heizungsfirma getroffen um noch offene Heizungsfragen zu klären. Es ist scho der Wahnsinn was es da so alles gibt. Unsere Richtung wird nun keine Eisspeicherheizung (seufz) sein, sondern eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Im Technikraum steht dann ein 1000-Liter Puffer-Schichten-Speicher, der von unserem Heizkamin im Wohnzimmer und von der Wärmepumpe aufgeheizt wird. Um alle die sich noch nie mit Heizungen auseinandersetzen mussten nicht all zu sehr zu langweilen, werde ich jetzt nicht ins Detail gehen sonden weiter über den großen Tag berichten.
Als ich auf der Baustelle eintraf, waren natürlich schon alle Handwerker am Start (Dienstbeginn 5 Uhr). Der Unterbau für unsere Bodenplatte war schon fertig. Erst Frostsicheren Kies, dann ein Geotex-Flies, dann ein Splitbett und auf dieses wurden gerade die Dämmplatten verlegt. In hübschen Schweinchenrosa.
Jetzt ging's für mich weiter nach Stephanskirchen (Richtung Chiemsee). Dort ist unsere Firma stationiert die unseren Speckstein-Heizkamin mit Wassertasche bauen wird. Freunde, das wird nicht billig. Aber mit den Jahren Heizen wir das alles wieder rein - soviel ist sicher. Unserer wird weiß verputzt sein, aber links könnt Ihr schon mal den Basisofen sehen.
Nachdem Maße, Zeitplan und Preis abgestimmt worden sind, gings auch wieder zurück nach Isen.
Um 15.30 Uhr war der Termin mit der Telekom (Linienführung). Damit das Haus am 07.07 gestellt werden kann, muss die Telefon-Freiluftleitung und ein Mast entfernt werden und umgelegt werden. Das Gespräch dauerte 10 Minuten und alle (Nachbarn, wir, Telekommensch) waren glücklich. Nur der Geldbeutel nicht - der wird um ca. 1000€ erleichtert.
Schwamm drüber, zurück zu den harten Tatsachen - Bewehrung mit Stahlmatten. Diese Matten, Fundamenterdungsbänder und was da sonst noch alles drin ist wurden geschickt vom jungen Fachpersonal und einer Stahlmattenbindemaschine zu einem mehrschichtigen Stahlkäfig verbunden. Eine Stunde zu früh (16 Uhr), aber mit chemisch auf 17 Uhr eingestellten Fertigbeton höchster Güte aus Markt Schwaben beladen, Kamen 4 Betonmischer an der Baustelle an.
Die Männer häkelten noch schnell das Stahlgerippe fertig und schon konnte die Verfüllung losgehen.
Wie viele Tonnen Beton das nun insgesamt waren, kann ich nicht sagen. Aber die 4 LKW's waren nach Hauptbodenplatte, Geräteraumbodenplatte und 5 Carportstützfundamenten leer.
Nachdem dann die Betonflächen schön begradigt worden sind, war dann auch schon Feierabend auf der Baustelle.
Und in der Abendsonne glitzerte mich der noch feuchte Beton an, die Vögel zwitscherten Ihr Abendlied und es stellete sich bei mir ein zufriedenes Gefühl ein. Ja, die Basis unseres Hauses wurde heute gelegt. Auf diesem Fundament wird sich unser Leben abspielen. Hier wird unsere Kleine Ihre ersten Schritte machen. Und hier werden wir alt werden.
Ein schöner Gedanke :-)
Freitag, 6. Juni 2014
Unsere erste Wand ist eingetroffen!!
es ist soweit - die erste, und auch zugleich einzige Wand unseres neuen Zuhauses aus Beton ist auf der Baustelle eingetroffen. Es handelt sich um die Außenwand von unserem Geräteraum des Carports. Die Firma HuMa GmbH lieferte uns umgehend Fotomaterial, welches wir euch nicht vorenthalten wollen.
Die frischen Wandbesitzer sind sehr stolz auf Ihr Betonwändchen :-)
PS: Alle die noch Hoffnung hatten doch noch eine Poolparty mit uns feiern zu können muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen - Die Grube ist nun mit Kies aufgefüllt worden - Sorry
Samstag, 31. Mai 2014
Der große Pool
Schade eigentlich, wär bestimmt ne tolle Poolparty geworden.
Heute haben wir auch vom Vermessermeister persönlich das Schnurgerüst gesteckt bekommen. Morgen können wir also das erste mal die Dimensionen unseres neuen Tempels sehen. Wir sind gespannt.
Freunde, jetzt gehts so richtig los. Aus Theorie wird Realität und die Spannung steigt.
Nächste Woche werden wir eine Bodenplatte haben - wer hätte das gedacht.
PS: Wenn Ihr mit der Telekom zum Ziel kommen wollt, hier eine kleiner Tipp: Freundin solange ärgern bis sie richtig sauer auf euch ist. Dann heimlich die Hotline der Telekom wählen und ihr spontan das Handy geben. Ich sage euch - so werden Verhandlungen geführt.
Unser Telekommasten wird nun auf die andere Straßenseite in eine Wiese verlegt und die Telefonleitung von Haus zu Haus umgelegt. Wir werden für schlappe 750€ leitungsfrei und der Baufritzkran kann sich frei entfalten. Ich hätte das nie gedacht, aber ich sag's jetzt einfach. Danke Telekom für dieses kleine Wunder!
Mittwoch, 28. Mai 2014
Und da ist sie wieder - die ungeliebte Magenta-Stiefmutter der Telefontechnik
Wir haben auf unserem Grundstück 2 Masten mit einer oberirdischen Leitung, die das Haus hinter uns versorgt. Diese Leitung muss nun weg, weil der Kran von Baufritz sonst nicht arbeiten kann - sprich unser Haus würde nicht gestellt werden. Nun habe ich vorletzte Woche bei der Telekom angerufen (direkt, nachdem wir erfahren haben, dass da asap etwas passieren muss) und sie darum gebeten, sich dessen anzunehmen. Bislang keine Rückmeldung, geschweige denn eine Terminabsprache zum Rück- bzw. Umbau.
Nach dem immer größer werdenden Termindruck in Kombination mit schlechter Erfahrung was die Geschwindigkeit der Telekom angeht, habe ich mir gedacht, ich rufe heute nochmal an. Drängeln ist das einzig funktionierende Mittel. Am Telefon habe ich nach nur 15 Minuten des leidvollen Wartens in der Bauherrenhotline einen sehr bemühten und überdurchschnittlich freundlichen armen Call-Center-Agent am Rohr gehabt. Natürlich konnte er nichts tun, als das Anliegen noch einmal weiter zu geben. Was auf Call-Center-Deutsch heißt: "Da kann ich nüscht machen, warten se dit jefällickst ab."
Das nächste Thema ist der Neu-Anschluss. Bislang war unser Grundstück, wie kurz nach der Erfindung des Telefons, oberirdisch angeschlossen. Ja, das gibt es noch. Wirklich. Wir möchten natürlich jetzt unter der Erde angeschlossen werden. Was sagt die Telekom dazu? "Nö! Warum denn auch?! Es hat ja oberirdisch hervorragend funktioniert."
Heißt auf Telekom-Linientechnik-Deutsch: Können wir schon machen, aber das zahlste extra.
Man möchte brechen. Gnah!
Mittwoch, 14. Mai 2014
Es kullern die Brocken...
Heute früh habe ich mal wieder mit dem Landratsamt Erding telefoniert - und siehe da, gestern wurde die Baugenehmigung erteilt. YAY!!! Doppel-YAY! Jetzt können wir endlich loslegen.
Heißt: Der Kellerbauer kann die Bodenplatte legen und Baufritz kann die Subunternehmer bestätigen, weil der vorläufigen Terminierung jetzt nichts mehr im Wege steht. Unser Haus wird gebaut! Und zwar schon am 7.7.2014!
Es besteht grundsätzlich sogar noch die Möglichkeit, dass Baufritz das Haus bis zu 2 Wochen früher stellt. Hängt davon ab, wie sie mit der Produktion fertig werden und natürlich auch vom Wetter.
Aber hey: Unser Haus darf gebaut werden. Yaaaaaay! Da rasen gleich 2 Herzen vor Freude in mir ;o)
Sonntag, 11. Mai 2014
Ein ganz dicker Brocken...
Seit ein paar Wochen beschäftigt uns das Thema Bodenplatte sehr intensiv. Wir haben nämlich einen ganz anderen Kostenfaktor kalkuliert und als die ersten Angebote kamen, die gleich mal das Doppelte und Dreifache des vorkalkulierten Wertes betrugen, wurde uns ganz anders. Wir sahen schon alle unsere Felle davon schwimmen und unser Haus ins Erdreich einsinken.
Nach mehreren Rechenrunden, abzwacken hier und einsparen da und ein wenig Verhandlungsgeschick ist aber nochmal alles gut gegangen. Noch dazu haben wir von unserem "Kellerbauer" eine umfassende Beratung bekommen, die uns wirklich weiter gebracht hat.
Zum Thema Bodenplatte gehört nämlich nicht bloß der ins Erdreich eingelassene Betonklotz, sondern auch Erdarbeiten, Entwässerung, Kanalanschluss, diverse Medienleitungen (bzw. Leerrohre hierfür), Bodenverfestigung & -verfüllung, Fundamente für den Carport, Brandschutzmauer (in unserem Fall, weil unser Geräteraum direkt an der Grundstücksgrenze liegt), Frostschutz, Entsorgung und so weiter und so fort. Und schwupps, ist alles teurer als geplant.
Das ist überhaupt ein Zwischenfazit: Egal, wie sorgfältig man vorher nach Kosten recherchiert hat, es ist bislang so gut wie alles teurer geworden, als gedacht. Es wird momentan gebaut ohne Ende, den Firmen geht es gut und die Preise ziehen an. Das mag vielleicht ein Nachteil sein, durch die niedrigen Zinsen hervorgebracht.
Niemand hat gesagt, dass es einfach werden würde :)
Stay tuned!
Donnerstag, 1. Mai 2014
Totgeglaubte leben länger
Im Augenblick haben wir eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe eingeplant. Die hat aber einige Nachteile: Wenn es richtig kalt ist (so ab ca. -10 Grad Celsius), kackt die richtig ab, sprich sie verbrauchtt unglaublich viel Strom. Strom wird in den nächsten Jahren immer teurer. Noch dazu hält die durchschnittliche LuWa-WP nur ca. 13 Jahre, was für eine Heizungsanlage nicht allzu gut ist. Ihr Wirkungsgrad liegt im Durchschnitt bei 2,5 - heißt für 1 kw Strom bekommen wir 2,5 kw Heizleistung. Das ist an sich gar nicht schlecht, aber je kälter es ist, desto schlechter der Wirkungsgrad. Dass man seine Heizung im Allgemeinen eher im Winter benötigt, wenn der Wirkungsgrad immer schlechter wird, macht das Ganze nicht besser.
Durch unseren geplanten Kamin kann man zwar unterstützend dazu heizen, aber das macht die Nachteile auch nicht wirklich wett.
Und so haben wir uns wieder und wieder Gedanken darüber gemacht, welche Alternativen oder Zusatzmaßnahmen gut wären. Solarunterstützung oder Eigenstromproduktion? Geht alles, aber die Ausrichtung unseres Hauses ist dafür leider suboptimal, da die Dachflächen grob nach Westen und Osten ausgerichtet sind. Und das wären auch nur Ausgleichsmaßnahmen für die Nachteile.
Immer und immer wieder kamen wir bei der Eisspeicherheizung an. Die Funktionsweise haben wir ja schon früher beleuchtet, weswegen ich jetzt nicht weiter darauf eingehe. Der Wirkungsgrad liegt hier übrigens bei sagenhaften 4,5. Nicht schlecht, oder?! Allerdings haben wir hohe Anfangsinvestitionskosten zu tragen. Die Amortisierung dieser haben wir in ca. 20 Jahren erreicht - klingt erstmal nach einem hohen Risiko. Allerdings ist die Haltbarkeit auch deutlich länger (zumindest für den Teil der Mehrinvestition, nämlich den Bodentank). Der Hersteller garantiert uns 30 Jahre. Nach 20 Jahren sparen wir uns also gegenüber der LuWa-WP jährlich 500 EUR Heizkosten.
Wir haben also noch einmal mit dem Hersteller gesprochen (gehören zu Vissmann, also erste Sahne) und mit Baufritz. Jetzt muss man sagen, dass Baufritz bei Vissmann den Ruf hat, nicht allzu experimentierfreudig zu sein, was Heizungsanlagen angeht. Mal schauen, ob Baufritz uns nicht doch positiv überrascht :)
Wir klamüsern jetzt also mit beiden aus, ob unser Traum von der Eisspeicherheizung nicht doch noch wahr wird. Und jetzt sagt mal nicht, dass Eisspeicherheizung nicht sexy klingt?! :D
Stay tuned!
Montag, 28. April 2014
Baugenehmigung... Ist immer noch nicht da
In der Regel dauert das maximal 4 Wochen - die haben sie jetzt schon aufgebraucht.
Deswegen habe ich mich heute mit meiner feinsten Telefonstimme mal aufgemacht, um nachzuhaken, WAS DENN DA VERDAMMT NOCHMAL SO LANG DAUERT?! Nein, im Ernst, mich gibts ja auch in geduldig und nett. Resultat: 1-2 Wochen noch.
Also, abwarten, Däumchen drehen (nicht) und sich derweil um unsere anderen 593 offenen Tasks kümmern.
Ich sag`s euch, langweilig wirds einem nicht, wenn man baut!
Stay tuned, folks!
Donnerstag, 24. April 2014
Entscheidungen im Rekordtempo
Mittwoch, 9. April 2014
Bbbbbbemuuusterung
Dienstag, 18. März 2014
Bauantraaaaag
Mittwoch, 5. März 2014
Kabelsalat & Co.
Da Schlafen aktuell mein Lieblingshobby ist, falle ich ab spätestens 20.30 Uhr abends in der Regel als ernstzunehmender Gesprächspartner für meinen Liebsten aus - blöd soweit. Also müssen wir entweder vorher alles besprechen oder er setzt sich allein hin und plant. Im Augenblick sitzt er zum Beispiel über der Elektroplanung: Wohin müssen welche Kabel, wie viel Steckdosen und wohin müssen Auslässe in der Wand oder Decke für Lautsprecher, Lampen oder ähnliches. Dank meines lieben Arbeitskollegen Hauke M. haben wir noch eine ziemlich coole Alternative zur inhouse-Verkabelung gefunden: Homeway. Damit kann man in einer Steckdose mehrere Kabelvarianten haben: von WLAN (tatsächlich manchmal auch mit Kabel ^^), über Lautsprecher, Netzwerk, etc. Nette Sache. Aber muss ja trotzdem alles mal durchdacht werden. Manchmal überkommt mich kurz die Panik. Haben wir an alles gedacht? Was passiert, wenn wir etwas Entscheidendes vergessen? Aber da wir so gut beraten werden von Baufritz und unserem Architekten Thomas Humpf, sind diese Gedanken sicher völlig umsonst.
Zusätzlich haben wir nebenbei noch die Finanzierung festgezurrt - yay. Da kommt auch gar nicht mal so wenig Arbeit auf einen zu. Angebote vergleiche, Beratungsgespräche, Kfw-Beiblätter ausfüllen, irgendwelche Messungen und Berechnungen von der Baufirma einfordern, tausend Unterlagen zusammensuchen und zum Schluss noch ein Termin beim Notar zwecks Eintragung der Grundschuld - mäh! Wer will das schon?! Aber wer bauen will, muss eben auch einer Grundschuld zustimmen.
Und nicht zu vergessen: Der Abriss läuft ja auch noch. "Immer noch?!" könnte sich da ein aufmerksamer Blogleser denken. "Ja, immer noch!"müsste meine Antwort dann lauten. Eigentlich sollte der Abriss vor 2 Wochen fertig gewesen sein. Leicht verkalkuliert. Aber gut, wir haben ja zum Glück aktuell null Zeitdruck beim Abriss, denn solange die Baugenehmigung noch nicht da ist, brauchen wir auch noch kein Fundament bauen lassen. Erstmal muss das Alte weg. Im Augenblick sieht es ziemlich wüst aus auf der Baustelle. Ein riesiges Schlammloch, auf dem sich Schutt und Mauer- sowie Fundamentreste türmen. Und es sieht so aus, als müssten wir unser gesamtes Grundstück gegen Oberflächenwasser abschirmen, zumindest Richtung Hang hin. Aber das klären wir demnächst mit dem Architekten. Ihr seht also, es wird einem nicht langweilig beim Hausbau.
Stay tuned!
Freitag, 31. Januar 2014
Der Tag des YAY
Und eben rief mich - völlig unerwartet - der Telekomiker an - drittes YAY! Er war vorgestern (aha, deswegen ruft er auch erst heute an) an unserem Grundstück und sagte mir, wir können das Kabel jederzeit selbst abklemmen. Heißt: Es kann losgehen mit dem Abriss - viertes YAY!
Es bewegt sich was im Hause Weppendorfer (danke M. P. aus M. für diese Pärchenbezeichnung).
Ach ja, und eins noch:
Sonntag, 26. Januar 2014
Der Abriss - Teil 1
Abrissgenehmigung:
Brauchen wir zum Glück nicht, weil das Häuschen recht klein ist
Entsorgung:
Puh, ja erste Hürde. An 2 Fronten ist Eternit vernagelt, was asbesthaltig ist. Aaaaber wieder Glück gehabt: Unter 100qm benötigt auch das keine separate Genehmigung
Leitungen
Und hier wirds lustig: Unser Haus ist quasi "Durchreiche" für 2 weitere Häuser, was Strom und Telco-Kabel angeht. Da das ganze auch noch oberirdisch "verhängt" ist, muss also jemand von den Kraftwerken Haag (Stromnetzeigentümer in der Gegend) und von der Telekom (Letzte Meile und so) auf unserem Haus rumhampeln (bitte ohne sich den Hals zu brechen), die Leitungen abklemmen und vom Dach entfernen. So weit, so gut. Mit den Kraftwerken Haag hat das echt super geklappt. 2x angerufen und aufgrund der (bis gestern noch) guten Witterungsbedingungen haben die die Stromleitung mehr oder weniger spontan gestern entfernt. Super, echt! Total unkompliziert und hoffentlich auch gar nicht sooo teuer. Aber da gibt's ja noch den Magentariesen. Da ist natürlich nix mit unkompliziert und kurzfristig. Bislang haben wir noch nicht mal mit jemandem Verantwortlichen sprechen können. Eine nette Dame am Bauherren-Call-Center hat unseren Wunsch nach JETZT ABER SCHNELL RUNTER MIT DEM MIST sehr liebenswürdig aufgenommen, aber ist naturgemäß mit echten Informationen sehr sparsam umgegangen. Es wird sich ein "Techniker" (ich glaub, die nennen einfach alle Backoffice-Leute pauschal Techniker) bei uns melden. Äh, super. Ratet, was bisher noch nicht passiert ist?! Gnah! Also abwarten, jeden Tag hinterher telefonieren und hoffen, dass sich bald jemand drum kümmert.
Den Abriss selbst haben wir bei MyHammer ausgeschrieben und das hat bislang echt gut funktioniert. Haben ein paar gute und ein paar lustige Angebote erhalten.
Stehen also in den Startlöchern und müssen "nur" abwarten, bis die Telekom ausm Quark kommt. *schnarch*
Noch ne Entscheidung
Wir ziehen übergangsweise zu meiner Schwiegermama. Für ca. ein 3/4 Jahr leben wir in Andis alter Wohnung im Haus seiner Mama und vermieten unsere Wohnung einfach jetzt schon. Sie sollte ja sowieso vermietet werden, wenn wir in unser Nest einziehen, aber das ziehen wir einfach schon vor. So können wir uns schon jetzt um die Vermietung kümmern, wo wir noch Zeit dafür haben und nicht auch das noch mitten im Baustress. Zusätzlich sparen wir uns so natürlich auch noch ein wenig Geld, das wir ins Haus investieren werden.
Das bedeutet also - für mich einmal wieder - umziehen. Ja, super. Wie ich das liebe. Mein ganzes Leben in Kartons packen. Schon wieder. Wer mich kennt weiß, dass ich in meinem kurzen (*hust*) Leben schon den einen oder anderen Umzug hinter mir habe und wie ich das Umziehen mittlerweile verabscheue. Und trotzdem empfinde ich es als Abenteuer und als Ausflug ins Familienbindungsland. Ich habe schon lang nicht mehr mit einem Familienmitglied unter einem Dach gewohnt und noch nie längerfristig mit einem nicht meines Blutes entspringendem Familienmitglied.
Wir haben den Vorteil, dass der Umzug nicht, wie ja normaler Weise, in einem Big Bang passieren wird, sondern wir nach und nach alles ins nicht weit entfernte schwiegermütterliche Heim bringen können.
Noch ist unsere Wohnung nicht bei Immoscout ausgeschrieben, denn vor dem Telefonterror graut's uns schon a bisi. Aber allzu lange können wir uns davor nicht mehr drücken...






















